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Junge Akademie Schweiz JAS
Sechs neue Mitglieder für die Junge Akademie Schweiz
Im Rahmen ihrer Frühjahrs-Mitgliederversammlung nimmt die Junge Akademie Schweiz (JAS) sechs neue Mitglieder auf. Die Aufnahme basiert auf einem Auswahlverfahren, bei welchem die ausgewählten Nachwuchsforschenden durch herausragende wissenschaftliche Leistungen, innovative Ideen zur Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems sowie ein hohes Interesse und Engagement an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft überzeugen konnten. In den kommenden fünf Jahren werden die neu Gewählten gemeinsam mit den bestehenden Mitgliedern inter- und transdisziplinäre Initiativen vorantreiben und die Aktivitäten der Akademie prägen.

Grundlage für die Wahl bildete ein kompetitives Bewerbungsverfahren mit einer Vielzahl interessanter Dossiers aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen. Die eingereichten Bewerbungen spiegelten dabei ein breites Spektrum an Perspektiven wider und griffen zentrale gesellschaftliche und akademische Herausforderungen auf. Das Auswahlverfahren wurde massgeblich von einer breit abgestützten Wahlkommission – bestehend aus Vertretenden der Jungen Akademie und der Akademien der Wissenschaften Schweiz – durchgeführt, welche eine Wahlempfehlung zuhanden der Mitgliederversammlung der Jungen Akademie erarbeitete. Die Bestätigung der Wahl erfolgte anschliessend durch den Vorstand der Akademien der Wissenschaften Schweiz.
Die neu gewählten Mitglieder der Jungen Akademie Schweiz für den Zeitraum 2026 – 2031 sind:
Adina Arth, Doktorandin, School of Management and Law, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) / Universität St. Gallen
Rodrigo Gacel Arzate Mejia, Postdoktorand, Institut für Hirnforschung / Institut für Neurowissenschaften, ETH Zürich / Universität Zürich
Vanja Djinlev, Forscher, Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA)
Anne Lüscher, Forscherin, Labor für funktionelle Materialien, ETH Zürich
Simone Pengue, Wissenschaftsjournalist, Radio und Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz (RSI)
Emily Louisa Smith, Oberassistentin, Departement für Englisch, Universität Genf
Die neuen Mitglieder zeichnen sich nicht nur durch ihre wissenschaftlichen Leistungen aus, sondern auch durch ihre Vision einer Wissenschaft, die durch Offenheit, Inklusion und Verantwortung geprägt ist. Sie verfügen über ein ausgeprägtes Interesse und Engagement in der Wissenschaftskommunikation und an der Förderung eines konstruktiven Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus bringen sie innovative Ideen zur Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems mit. Aufgrund ihrer vielfältigen fachlichen Hintergründe sowie ihrer individuellen Erfahrungen können die neuen Mitglieder einen wichtigen Beitrag zur Förderung des inter- und transdisziplinären Austauschs leisten. Bei der Auswahl hat die Wahlkommission gezielt auf Diversität geachtet, insbesondere auch hinsichtlich der Repräsentation verschiedener Sprachregionen und institutioneller Zugehörigkeiten, um die strukturelle Vielfalt des Schweizer Wissenschaftssystems angemessen abzubilden und zugleich neue Möglichkeiten für Synergien zu eröffnen.
Mit der Mitgliedschaft erhalten die neu Gewählten Zugang zu einem dynamischen Netzwerk, das die Entwicklung und Umsetzung innovativer Projektideen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik fördert. Ziel ist es, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aus einer inter- und transdisziplinären Perspektive zu adressieren. Als Junge Stimme des wissenschaftlichen Nachwuchses bringen die Mitglieder ihre Perspektiven gezielt in relevante Diskurse ein und tragen zur Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems bei. Die Junge Akademie Schweiz bietet darüber hinaus Fördermöglichkeiten für persönliche Projekte, ein Mentoringprogramm sowie vielfältige Möglichkeiten zur nationalen und internationalen Vernetzung.
Die Mitglieder der Wahlkommission sprechen abschliessend allen Bewerberinnen und Bewerbern ihren Dank für die hohe Qualität der eingereichten Dossiers und ihr Engagement aus.
